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Carsten M. Kopp
...go for Gold 2020!

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Tabelle zum 30.09.2017

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WM 2011

Impressions Junior World-Championship

Ringen: Junioren-Weltmeisterschaften im freien Stil in Bukarest

Carsten Kopp nach großem Kampf 5. Weltmeister


Carsten Kopp unterliegt im Kampf um Bronze

Millimeterentscheidung im kleinen Finale – Umstrittene Entscheidung im Zwiegriff

30.07.2011 .....ako/jri.....Samstagabend – „Tatort“ National Sport Komplex in Bukarest. Finale um Platz drei der Junioren-Weltmeisterschaften in der Gewichtsklasse bis 74 kg (Freistil). 1. Runde – Verlängerung. Carsten Kopp (KSV Schriesheim) dreht sich blitzschnell um die eigene Achse, um so seinen Gegner abzuschütteln und den Nachteil im angeordneten Zwiegriff auszugleichen. Fassungslosigkeit im deutschen Lager, nachdem der Kampfrichter dem Bulgaren Miroslav Kirov aus dem Nichts heraus den Punkt zum Rundengewinn gab, obwohl dieser gar nicht zugepackt hatte. Bundestrainer Jürgen Scheibe reagierte sofort und forderte den Videobeweis an, doch das Kampfgericht blieb seiner Entscheidung unter dem gellenden Pfeifkonzert in der vollbesetzten „Sala Poliaventa“ treu. Unter Zugzwang liegend machte der DRB-Ringer in der zweiten Runde zwar noch einmal richtig Dampf, doch der Bulgare nutzte seinen zweifelhaften Vorteil clever aus und beschränkte sich nur noch auf Konterangriffe in die Beine des Deutschen. „Nicht schön anzusehen, aber effektiv“, gab Jürgen Scheibe zu, nachdem Miroslav Kirov die zweite Runde knapp für sich entscheiden konnte. Carsten Kopp blieb der undankbare fünfte Platz – und das Schulterklopfen der Konkurrenz für seine angriffsorientierte Kampfesweise, die am Ende aber nicht mit einer Medaille belohnt wurde.

Schon in den Vorrundenkämpfen beeindruckte Carsten Kopp die Konkurrenz mit vielen schnellen Beinangriffen. Dabei wurde der Weltergewichtler in das schwerere der beiden Pools gelost und traf somit bereits in der Qualifikationsrunde mit Dierbek Ergashiev (Usbekistan), dem Bronzemedaillengewinner der Olympischen Sommerspiele der Jugend 2010 in Singapur, auf den ersten Hochkaräter. „In der ersten Minute wusste ich überhaupt nicht wo ich war“ gab Carsten Kopp unumwunden die große Nervosität bei seiner WM-Premiere zu. Doch nachdem der frühe Rückstand zum Rundengewinn (letzte Wertung) ausgeglichen werden konnte, war der Schützling von Bundestrainer Jürgen Scheibe nicht mehr zu halten und sammelte vor allem mit Angriffen in die Beine des Gegners die notwendigen Punkte zum 2:0 Rundensieg.

Auch im Achtelfinale gab es für Carsten Kopp nur eine Richtung: vorwärts. Ständigen Angriffen ausgesetzt, knickte auch Abubakar Turayev (Kasachstan) ein, der Deutsche gewann in 2:0 Runden mit 3:1 und 5:3. Fast dramatisch ging es im Viertelfinalduell gegen den starken Armenier Gevorg Hambardzumyan zu, das Kopp in 2:1 Runden (3:2, 0:3, 5:1) für sich entschied. „Hier war das Kampfverhalten entscheitend, selbst die Spitzenringer sind nicht gewohnt, dass ein Gegner nur nach vorn marschiert“, freute sich Nachwuchs-Bundestrainer Jürgen Scheibe mit seinem Schützling, der damit als einzigster Westeuropäer aller acht Gewichtsklassen ins Halbfinale einzog.

Dort wartete allerdings 'Überflieger' Tamerlan Akhmedov (Russland), der sich als zu stark erwies und den DRB-Ringer mit schnellen Gegenangriffen auskonterte. Dennoch zeigte sich auch der russische Ringer und spätere Weltmeister, der gegen Kopp die einzigste Wertung im ganzen Turnierverlauf abgeben musste, sichtlich angeschlagen, denn Carsten Kopp gab sich bis zum Schlusspfiff nicht geschlagen. (0:3, 1:3).

Ein besonderer Dank noch an Werner Wolf (Abteilungsleiter KSV Schriesheim) für seine "Vor-Ort"-Unterstützung.

Beim Empfang durch die Volksbank (v.l.): Dieter Krämer, Werner Wolf, Klaus Grüber, Carsten Kopp, Richard Grassl, Friedrich Ewald und Thomas Götz. RNZ-Foto: Kreutzer

12.08.2011...cb...Wenn die Volksbank Kurpfalz H+G Bank einem Sportler mit zwei Vorstandsmitgliedern, dem Filial-Bereichsleiter und einem Filialleiter aufwartet, dann muss dieser Sportler Besonderes geleistet haben. Mit seiner Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft der Männer und seinem fünften Platz bei der Junioren-WM hat KSV-Ringer Carsten Kopp dieses Jahr in der 74-Kilogramm-Klasse im Freistil wirklich bemerkenswerte Resultate erzielt. Das würdigte die Bank, die seit Jahren den Kraft-Sport-Verein (KSV) fördert, mit einem Empfang für Kopp in der Schriesheimer Filiale.
Der Vorstandssprecher der Volksbank Kurpfalz H+G Bank, Friedrich Ewald, ist ja schon lange dicht dran am KSV und seinen Ringern. Regelmäßig sieht man ihn bei Heimkämpfen am Mattenrand: „Es macht einfach Spaß, dabei zuzuschauen“, sagte er und meinte die Mannschaft als Ganze und Kopp dem Anlass entsprechend im Speziellen. Neben Ewald hatten sein Vorstandskollege Thomas Götz, Filial-Bereichsleiter Dieter Krämer und Schriesheims Filialleiter Richard Grassl Platz genommen. Jung, talentiert und motiviert sei Carsten Kopp, betonte Ewald. Nur knapp sei dieser an WM-Bronze in Bukarest vorbeigeschrammt, zeigte sich der Vorstandssprecher bestens informiert: „Ich bin überzeugt, dass sich bei Carsten weitere Erfolge einstellen werden. Ich hoffe, dass wir ihn noch lange beim KSV kämpfen sehen.“ In diesem Verein sei Kopp bestens aufgehoben, so Ewald. Der KSV setze gerade auch auf die eigene Jugendförderung und Nachwuchsarbeit. Einer der Aspekte im KSV, mit denen sich die Volksbank Kurpfalz H+G Bank bestens identifizieren kann: „Das unterstützen wir gerne.“
Dafür zeigte sich KSV-Vorsitzender Klaus Grüber dankbar. Das Engagement der Bank weiß er zu schätzen: „Erst die Volksbank Neckar-Bergstraße und nun die Volksbank Kurpfalz H+G Bank ist seit langen Jahren ein treuer, verlässlicher Partner an unserer Seite.“ Die Ergebnisse der Ringer in diesem und im vergangenen Jahr mit fünf Bronze-Medaillen bei Deutschen Meisterschaften von der B-Jugend bis zu den Männern alleine in 2011 hätten ihm gezeigt, so Grüber, dass es der richtige Weg gewesen sei, auf junge Sportler zu setzen, die möglichst langfristig eine geschlossene mannschaftliche Einheit bilden sollen. Gerade auch Carsten Kopp habe im KSV eine rasante Entwicklung genommen.
Direkt nach dem Kampf, der ihn Bronze bei der Junioren-WM kostete, sei er schon enttäuscht gewesen, sagte Kopp: „Ich wollte alles geben und nicht nur einen Kampf in Bukarest bestreiten.“ Insofern sei er unterm Strich doch zufrieden gewesen mit seinem fünften Platz. Zu Recht. Seine engagierte Kampfweise fand auch bei den Gegnern Beachtung. Ab kommendem Jahr ringt der 20-Jährige im Seniorenbereich. Im Olympia-Jahr 2012 mache der Bundestrainer zwar keine Experimente, „aber 2013 geht’s dann weiter“, so Kopp. Dann strebt er Medaillen bei EM und WM an – mit dem Fernziel Olympia 2016. Was Kopp hier erreichen will, ist schon auf seiner Homepage zu lesen. Hier steht: „Go for Gold 2016“.
Bei der Frage, wie lange er denn dem KSV die Treue halten wolle, lächelte Kopp: „So lange es mich weiterbringt.“ Der KSV habe eine gute Mannschaft, in der auch die Kameradschaft stimme: „Wir verbringen auch unsere Freizeit miteinander.“ Am Ringen schätzt Kopp, dass dieser Sport alles fordere: Kraft, Koordination, Kondition. „Und es macht einfach Spaß.“ Dabei ist auch schon das Training eine Schweiß treibende Angelegenheit. Das weiß auch die Volksbank Kurpfalz H+G Bank. Daher überreichte Ewald an Kopp einige Handtücher als Anerkennung für seine jüngsten Leistungen. Doch dabei beließ es der Vorstandssprecher nicht. Kopp darf jetzt auch einen Geschäftsanteil an der Genossenschaftsbank sein Eigen nennen.

KSV-Vorsitzender Klaus Grüber beglückwünscht Carsten Kopp gemeinsam mit Ringer-Abteilungsleiter Werner Wolf und Cheftrainer Peter Fornoff (v.l.). RNZ-Foto: Dorn

KSV beglückwünscht WM-Fünften Carsten Kopp


07.08.2011...cb...Das „Sommernachtsfest“ des KSV war am Samstagabend der Rahmen für einen besonderen Glückwunsch von Seiten des Vereins: Als es gerade mal nicht regnete, nutzte KSV-Chef Klaus Grüber die Gunst der Stunde und gratulierte Carsten Kopp zu seinem fünften Platz bei der Junioren-WM der Ringer in Bukarest. Auf diesen Erfolg wies auch ein Banner über der Bühne des "Sommernachtsfestes" hin, das Judo-Abteilungsleiter Holger Bauer organisiert hatte.

„Eine hervorragende Leistung von Carsten“, so Grüber. Die Einschätzung teilten der Cheftrainer des KSV, Peter Fornoff, und Ringer-Abteilungsleiter Werner Wolf, der Kopp bei der WM gemeinsam mit seiner Gattin unterstützt hatte. Kopp war in der 74-Kilogramm-Klasse im Freistil auf die Matte gegangen und hatte mit seiner engagierten Kampfweise für Aufsehen gesorgt (wir haben berichtet). Im Freistil war Kopp der beste Ringer im Kader des DRB gewesen. „Er hat beim KSV eine rasante Entwicklung gemacht. Carsten braucht das Umfeld hier. Er fühlt sich bei uns wohl und wird auch im Männerbereich seinen Weg machen“, sagte Grüber. Da war Kopps Bronzemedaille bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Freistil schon einmal ein Ausrufezeichen.

„In der ersten Minute wusste ich überhaupt nicht wo ich war“ gab Carsten Kopp unumwunden die große Nervosität bei seiner WM-Premiere zu.

Qualifikationsrunde:

Carsten Kopp (74 kg Freistil / Red) vs

Dierbek ERGASHEV (Usbekistan / Blue)

1:1; 4:1 => Punktsieg

"Schon in der Vorrunde beeindruckte Carsten Kopp (74 kg/KSV Schriesheim) die Gegner mit vielen, schnellen Beinangriffen."

1/8 Finale:

Carsten Kopp (Red) vs

Abubakar TURGAYEV (Kasachstan / Blue)

3:1; 5:3 => Punktsieg

„Hier war das Kampfverhalten entscheitend, selbst die Spitzenringer sind nicht gewohnt, dass ein Gegner nur nach vorn marschiert“

1/4 Finale:

Carsten Kopp (Blue) vs

Gevorg HAMBARDZUMYAN (Armenien / RED)

3:2, 0:3, 5:1 => Punktsieg

"während Carsten Kopp mit Angriffsringen ellererster Klasse bis ins kleine Finale kam."

1/2 Finale:

Carsten Kopp (Blue) vs

Tamerlan AKHMEDOV (Russland / Red)

0:3; 1:3 => Punktniederlage

"Carsten Kopp (74 kg/KSV Schriesheim) mit bester Leistung und Platz 5"

Finale um Platz 3


Carsten Kopp (Blue) vs

Miroslav Kirov (Bulgarien / Red)

0:1, 1:3 => Punktniederlage