20.05.2001  ·  2001

Internationaler Hohe-Möhr-Cup 2001

Internationales Ringerturnier in Zell im Wiesental

Claus Kopp bezwingt den Meister – Christian erneut auf dem Podest

Großer Erfolg beim internationalen Nachwuchsturnier im Wiesental: Claus Kopp schüttelt den Fluch des „ewigen Zweiten“ ab und feiert einen dramatischen Schultersieg im Finale. Carsten Kopp erwischt einen rabenschwarzen Tag.

Urloffen/Zell im Wiesental…ako…20.05.2001… Nur einen Tag nach den kräftezehrenden Judo-Meisterschaften stand für die Kopp-Brüder des ASV Urloffen ein harter Doppelstart auf dem Programm. Beim stark besetzten Internationalen Jugendringerturnier in Zell im Wiesental nutzten die Nachwuchsathleten die Gunst der Stunde, auch wenn der Vortag Spuren hinterlassen hatte.

Sensationeller Turniersieg für Claus Kopp nach Willensleistung

Die Schlagzeilen des Tages gehörten Claus Kopp. Der „ewige Zweite“ absolvierte die mit Abstand beste Turnierleistung seiner bisherigen Laufbahn und marschierte mit vier tollen Siegen schnurgerade in den Finalkampf. Dort traf er auf den amtierenden Südbadischen Meister Jonas Schätzle (VfK Vöhrenbach). Bereits nach kurzer Kampfzeit unterlief Claus eine Unachtsamkeit, die der Meister gnadenlos ausnutzte. Obwohl Claus schon fast geschlagen schien, befreite er sich mit unglaublicher Willenskraft aus einer aussichtslosen Bodenlage und drehte den Spieß um. Fortan beherrschte er seinen Gegner nach Belieben und machte kurz nach der Pause den Sack zu: Mit einem vielumjubelten Schultersieg entschied Claus die packende Begegnung für sich und holte Gold.

Christian Kopp festigt Podestplatz-Serie – Carsten scheidet früh aus

Christian Kopp behielt seine hervorragende Form vom Vortag bei. Obwohl er in einer höheren Gewichtsklasse an den Start gehen musste, erkämpfte er sich erneut einen starken dritten Rang. Für den jüngsten Kopp-Bruder war dies bereits der neunte Podestplatz innerhalb der letzten zehn Turniere – eine beeindruckende Bilanz, die zeigt, dass mit ihm auch in Zukunft ganz vorne zu rechnen ist.

Einen rabenschwarzen Tag erwischte hingegen Carsten Kopp, dem die Erschöpfung und das Frusterlebnis vom Vortag noch in den Knochen steckten. Nach zwei Niederlagen gegen extrem starke Gegner musste er vorzeitig die Segel streichen. Erstmals seit drei Jahren verpasste er die Finalkämpfe und belegte den 15. Platz unter 18 Teilnehmern. Ein ungewohntes Bild für den sonstigen Seriensieger, das die Dominanz seiner Brüder an diesem Tag jedoch kaum schmälerte.

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